Die Nutzung regenerativer Energien und eine nachhaltige Stadtentwicklung sind in aller Munde. Ein großer Schritt ist der Stadt Aachen mit der Einführung des Solarkatasters gelungen.
Es bietet die Möglichkeit sich kostenlos über die zu erwartende Sonneneinstrahlung auf den eigenen Dachflächen zu informieren. Abhängig von der Himmelsausrichtung, Dachneigung und möglicher Verschattung ergeben sich unterschiedlich geeignete Flächen, denen unterschiedliche Farben zugeordnet sind. Von rot (sehr gut), über orange (gut geeignet) und gelb (geeignet) bis zu blau (nicht geeignet) ist so zu erkennen, wie effektiv die eigenen Dachflächen genutzt werden können.
Allein mit den 20 % der sehr gut geeigneten Flächen ließe sich der Strombedarf aller Aachener Haushalte mittels Photovoltaikanlagen decken.
Bisher werden nur etwa 10 Hektar (d.h. die Fläche von zehn Fußballfeldern) genutzt, auf etwa 490 Hektar (also 490 Fußballfeldern) ließe sich eine Solaranlage jedoch wirtschaftlich betreiben und somit bis zu 225.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen
Die Betreiber einer Solaranlage erhalten einen durch das Erneuerbare – Energien - Gesetz auf 20 Jahre festgelegte Vergütung für den eingespeisten Strom. Durch die stark gesunkenen Preise der Anlagen ist somit oftmals eine Refinanzierung binnen 10 Jahren möglich.
Jetzt sind die Bürger gefragt, sich mittels des Solarkatasters zu informieren und
so einen großen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.
Weitere Informationen unter: www.aachen.de/solarkataster
Foto: Sideka Solartechnik, Wikimedia Commons. Die Lizenz zu dem Foto finden Sie hier.